Die weltweite Fischereikrise

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  • hochgeladen 27. September 2022

Verantwortungslose, nur auf kurzfristigen Profit bedachte industrielle Hochseefischerei ist die Ursache der weltweiten Fischereikrise: Das Fischen mit engmaschigen Schleppnetzen führt nicht nur dazu, dass als nicht verwertbar geltende Jungfische zu Millionen sinnlos sterben, auch unendlich viele andere Meerestiere wie Delfine, Schildkröten, Seevögel und seltene und gefährdete Fischarten verenden bereits in den Schleppnetzen oder an den genauso gefährlichen Langleinen, werden verstümmelt und bereits halbtot einfach wieder ins Meer geworfen. Die industrielle Hochseefischerei hat dazu geführt, dass nach Auskunft der UN-Welternährungsorganisation fast alle Fischbestände erschöpft sind. Da die Küsten der Dritten Welt nur ungenügend geschützt werden können, haben die Industrieländer inzwischen auch deren Fischbestände erschöpft, so dass die Menschen dort doppelt vom Hunger bedroht sind.

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Kategorien: Greenpeace